eEVOS Plus Anleitung

Hier finden Sie Anleitung wie man eEVOS Plus konfiguriert und verwaltet

1. Cluster-Erstellung

Bevor ein Cluster erstellt wird, ist es wichtig, die Netzwerkeinstellungen zu konfigurieren und das Laufwerk / RAID zu initialisieren.
Vergewissern Sie sich, dass alle Netzwerk-Ports vor dem Erstellen des Clusters konfiguriert sind (später sollten diese IPs nicht geändert werden) – Sie benötigen mindestens 2 Netzwerk-Ports – eines für interne Kommunikation (Replikationsnetzwerk) und eines für die Kommunikation mit Netzwerkclients (Firmennetzwerk).

Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf “Neue Konfiguration erstellen”.

Wenn Sie bereits einen eEVOS-Einzelknoten-Server einsetzen, können Sie sich mit diesem Verbinden und einen neuen Cluster erstellen, indem Sie auf “mit existierendem Server verbinden” klicken

Jetzt können Sie Netzwerkkarten auswählen, die Sie verwenden möchten und das Admin-Passwort des anderen Servers eintragen. Hier sollten man auch die “Network Test-IP” setzen – diese IPs werden vom Cluster benutzt, um herauszufinden, ob sie die Clients erreichen kann (sie pingen diese regelmäßig und wissen so, ob das Netzwerk erreichbar ist). Idealerweise sollten es mehr als eine sein und es sollte sich um Geräte handeln, welche 24/7 laufen – zum Beispiel Ihr Router, Drucker, andere Server ….

Beide Server werden nun für Cluster-Betrieb vorbereitete und optimiert. Dies kann einige Minuten dauern …

Nach der erfolgreichen Erstellung können Sie die Übersicht sehen und dass beide Server miteinander sehen und kommunizieren können

2. Cluster Laufwerk erstellen

Nach der Cluster-Erstellung können Sie nun ein Cluster-Laufwerk erstellen – dieses Laufwerk wird von beiden Knoten geteilt damit beide gleichzeitig auf die VMs zugreifen können.

Es gibt 2 Arten von Cluster-Laufwerke

Spiegellaufwerk

Lokale Laufwerke der Knoten werden zwischen der Knoten gespiegelt

Gemeinsames Laufwerk

Beide Knoten greifen auf ein gemeinsames Laufwerk welches via iSCSI, SAS oder Fibre Channel verbunden ist

Hier zeigen wir die am häufigsten verwendete Variante – die Spiegelung

Klicken Sie zuerst auf “Laufwerk Erstellen”

Wählen Sie die auf den einzelnen Knoten lokale Laufwerke aus und weisen Sie dem Spiegel-Laufwerk eine IP Adresse zu.

Cluster-Laufwerk kann jederzeit über CIFS / SMB-Protokoll über die zugeordnete IP erreicht werden. Unter “Sicherheit” können Sie festlegen, wer auf die Freigabe zugreifen darf.

Nach der Erstellung können Sie das Laufwerk in der Übersicht sehen

Intern läuft dieses Laufwerk im Active / Active-Modus – das bedeutet, dass beide Knoten auf dieses Laufwerk zugreifen und es für die VMs gleichzeitig nutzen können.

3. Erstellung eines virtuellen Netzwerks

eEVOS erlaubt Ihnen mehrere virtuelle Netzwerke für Ihre virtuelle Maschinen zu erstellen. Dies erfolgt in 2 Schritten …

Erstellen Sie zuerst eine Bridge – über diese “Netzwerk-Brücke” werden die virtuellen Netzwerke mit der aussenwelt kommunizieren. Klicken Sie auf die Option “Host-Bridge hinzufügen”

Wählen Sie die Netzwerkports auf beiden Knoten welche für diese Brücke eingesetzt werden. Es kann jedes Netzwerkport ausgewählt werden welches nicht bereits für die Spiegelung reserviert wurde. Die Netzwerkports müssen auf eine statische IP-Adresse eingestellt werden (kein DHCP)

Klicken Sie anschliessend im VM-Netzwerkmenü auf “Hypervisor-Netzwerk hinzufügen” um ein virtuelles Netzwerk zu erstellen

Wählen Sie die Art des Netzwerks “NAT” oder “Bridge” und geben Sie dem Netzwerk einen Namen.

In der Übersicht sehen Sie anschliessend das erstellte virtuelle Netzwerk. Sobald die VMs diesem Netzwerk zugewiesen sind, werden diese in dieser Übersicht ebenfalls gelistet

4. ISO Images einbinden

Um eine ISO für virtuelle Maschinen zu verwenden, können Sie diese ISO entweder direkt auf das Cluster-Laufwerk kopieren (das Laufwerk ist über seine IP Adresse wie eine normale SMB Freigabe erreichbar) oder über eine SMB Freigabe verwenden welche sich irgendwo in Ihrem Netzwerk befindet. Hier können Sie eine SMB Freigabe für die ISOs einbinden.

Um eine ISO einzubinden klicken Sie zuerst auf “ISO Quelle hinzufügen”

Geben Sie den Pfad zu der Freigabe – Sie können optional auch den vollständigen Pfad eingeben.

Der Pfad //192.168.178.80/shares/isos verweist direkt auf das Verzeichnis auf der Freigabe “shares”. (Leerzeichen sind nicht erlaubt)

5. Virtuelle Maschine erstellen

Die virtuelle Maschinen lassen sich mit einigen einfachen Schritten erstellen.

Klicken Sie zuerst auf “VM erstellen”

Wählen Sie jetzt die Optionen für Ihre neue VM. Weitere Tabs (Anzeige, Storage, Netzwerk und Tuning) können optional angepasst werden und sind bereits voreingestellt.

– Das zu installierende Betriebssystem
– ISO Datei für die Installation (wird entweder direkt auf das Laufwerk kopiert oder über “ISO Quellen” über ein SMB/CIFS Netzwerklaufwerk eingebunden
– CPU
– Arbeitsspeicher
– Das Laufwerk
– VM Image Typ (RAW oder Thin Provisioned)
– Die Größe des VM-Laufwerks

Die virtuellen Maschinen können via Console oder VNC Viewer erreicht werden – hier können Sie optional einen festen Port sowie Ihr Tastatur-Layout definieren.

Unter Laufwerk können Sie weitere virtuelle Laufwerke hinzufügen

Standardmäßig wird automatisch eine virtuelle Netzwerkkarte hinzugefügt – optional können Sie weitere Netzwerkkarten hinzufügen. Ebenfalls können Sie bestimmen welchem virtuellen Netzwerk diese Netzwerkkarte gehören sollte

Unter Tuning können Sie bestimmen wieviel Festplatten I/O die virtuellen Laufwerke von dieser VM verwenden dürfen

Nach erfolgreicher Erstellung können Sie die VM unter der Übersicht sehen.

6. Treiber in die Windows VM einbinden

Die meisten modernen Linux-basierende Betriebssysteme beinhalten bereits die paravirtuellen Treiber.

Diese ermöglichen die bestmögliche Performance und Kommunikation mit dem Host-Betriebssystem.

Für Microsoft Windows Betriebssysteme müssen die Treiber während der Installation hinzugefügt werden.

In diesem Beispiel werden die Treiber für Windows 2008 installiert. Andere Windows Versionen haben identische Vorgehensweise.
Folgende Treiber müssen installiert werden

  • für den virtuellen Storage Controller damit die Festplatten angesprochen werden können
  • für die virtuelle Netzwerkkarte(n)
  • für die optimale Verwaltung vom Arbeitsspeicher (Baloon-Treiber)

1. Erstellen Sie eine virtuelle Maschine und starten Sie die Installation von Windows. Es werden zunächst keine Laufwerke angezeigt.

Damit der Treiber für den Storage Controller geladen werden kann und die Festplatten angezeigt werden können muss dieser zuerst geladen werden.

2. Wählen Sie „Durchsuchen“

3. Wählen Sie das CD Laufwerk „Windows Drivers“

4. Wählen Sie das Verzeichnis „Disk Driver“ und wählen Sie das Verzeichnis Ihrer Windows Version. z.B. 2k8 = Windows 2008

5. Das Laufwerk wird jetzt angezeigt und der Windows kann installiert werden. Nach der Installation können Sie die Treiber für die Netzwerkkarte und die Speicherverwaltung installieren (s. Punkt 6)

6. Nach erfolgreicher Installation gehen Sie in den „Geräte Manager“ und installieren Sie die Treiber für den Ethernet-Controller und PCI-Gerät (Baloon-Treiber für Arbeitsspeicher-Management).

Gehen Sie auf das jeweilige angezeigte Gerät und wählen Sie „Eigenschaften“ – „Treiber Installieren …“

7. Als Option wählen Sie „Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“.

8. Wählen Sie „Network“ oder „Memory“ und Ihre Windows Version.

9. Wählen Sie "Diese Treibersoftware trotzdem installieren"

10. Wiederholen Sie diesen Vorgang für beide Geräte

7. Virtuelle Maschine auf anderen Knoten verschieben (Live Migration)

Mit eEVOS können Sie die aktiv laufende VMs von einem Clusterknoten auf einen anderen verschieben – ohne daß dabei die VM heruntergefahren wird.

Arbeitsspeicher und alle Einstellungen werden im laufenden Betrieb verschoben. Die gesamte Migration dauert je nach größe nur wenige Sekunden.

Dies ist ein sehr nützliches Feature, wenn Sie einen Knoten zur Wartung oder Upgrades herunterfahren oder neustarten möchten oder einfach für eine Weile entlasten möchten.

Um die VMs zu migrieren klicken Sie in der Übersicht auf “VM(s) Migrieren)”

Wählen Sie die VM(s) welche Sie migrieren möchten. In diesem Fall laufen beide VMs auf dem Cluster-1 – wir werden diese auf den anderen Server (Cluster-2) verschieben.

Unten sieht man den aktuellen Status der Migration – in diesem Fall hat die Migration 18 Sekunden pro VM gedauert.

8. Instant Backup & Restore

Instant Backup & Recovery ermöglicht die sekundenschnelle Sicherung und Wiederherstellung von VMs oder einzelnen Dateien. Da sich diese Daten auf demselben Laufwerk wie Ihre VMs befinden, wird dringend empfohlen, die Daten zusätzlich zu sichern (z.B. VM-Backup auf einen NAS Server).

Instant Backup & Recovery verwendet Reflink-Technologie – dadurch wird kaum Platz auf dem Platz verbraucht und die Recovery Images beeinflussen auch nicht die System-Performance

Vorteile

  • Die VMs lassen sich mit minimalem Platzverbrauch sichern
  • Die Sicherung und Wiederherstellung dauert nur wenige Sekunden
  • Einzelne Dateien aus der VM können einfach und schnell wiederhergestellt werden (Sie müssen nicht die ganze VM wiederherstellen

Sicherung erstellen (Recovery Image erstellen)

Sie können die Sicherungen zeitgesteuert planen oder einzelne Sicherungen erstellen. Klicken Sie auf Backup-Plan erstellen um eine zeitgesteuerte Sicherung zu erstellen.

Wiederherstellung

Sie können eine gesamte VM wiederherstellen oder einzelne Dateien.

Gesamte Virtuelle Maschine wiederherstellen.

Die vorhandene VM wird komplett vom Backup ersetzt

Dateien wiederherstellen

Virtuelle Laufwerke werden eingebunden und Sie können den gesamten Inhalt des virtuellen Laufwerks einsehen.
Sie verbinden sich dazu über SMB auf das Laufwerk auf dem sich die VM befindet und öffnen das Verzeichnis “Recovery”.
Wichtig : bitte vergessen Sie nicht später die Verbindung zum Recovery Image zu beenden

Inhalt von dem virtuellen Laufwerk wird angezeigt (in diesem Fall eine Windows Installation)

9. VM Backup auf einen NAS Server

Im eEVOS haben wir auch eine starke Backup / Restore Software integriert – die wichtigste Funktionen sind

  • Die VMs können auf einen beliebigen NAS Server gesichert werden
  • Maximale Platzersparnis dank Deduplizierung
  • Unterstützung für Microsoft VSS (Volume Shadow Copy Service)
  • Bequeme Planung (stündlich oder an bestimmten Tagen)
  • Automatisch definierbare Backup-Aufbewahrungszeit (z.B. 30 Tage oder 6 Monate)
  • Unabhängig von der eEVOS Installation (VM-Wiederherstellung kann auf eine andere eEVOS Installation erfolgen)
  • Automatische Email-Berichte
  • Email-Warnungen bei den fehlgeschlagenen Backups

Um ein Backup Job zu erstellen gehen Sie unter “VM-Management” –> “VM-Backup” und klicken Sie auf “Sicherung planen”

Dort können Sie folgende Optionen auswählen

  • die zu sichernde VMs, Zeitplan (an bestimmten Tagen oder alle paar Stunden – z.B. alle 3 Stunden)
  • das Netzwerklaufwerk (muss über SMB/CIFS eingebunden werden – Sie können das Laufwerk auch als Favorit speichern)
  • maximale Anzahl von Deduplikaten (danach wird wieder ein volles Backup erstellt)
  • Aufbewahrungszeit der Backups (danach werden diese automatisch gelöscht

Backup Wiederherstellung

VMs lassen sich auf mehrere verschiedene Wege wiederherstellen

gleichnamige VM existiert nicht auf dem Server

Aus dem Backup-Image wird automatisch eine neue VM auf dem Server erstellt

VM Bereits vorhanden

Es stehen mehrere Optionen zur Auswahl

  • Snapshot (die VM erscheint unter Snapshotverwaltung und kann dort wiederhergestellt werden)
  • Bestehende VM wird ersetzt
  • Eine neue VM wird aus dem Backup-Image erstellt (Klon)

10. Snapshots

Die Snapshots von den virtuellen Maschinen sind eine sinnvolle Ergänzung zu den üblichen Datensicherungen und ermöglichen eine sehr schnelle Wiederherstellung.

Mit der eEVOS VM Snapshot Funktionalität können die VMs von einem bestimmten Zeitpunkt ohne Performanceverluste und großen Speicherverbrauch gesichert werden.

Um einen Snapshot von einer virtuellen Maschine zu erstellen klicken Sie auf das Button “Snapshots” neben der VM welche Sie snapshotten möchten.

Geben Sie einen neuen Namen für den Snapshot sowie eine kurze Beschreibung (optional)

In der Snapshot Übersicht sehen Sie die Beziehung von den Snapshots untereinander. Diese Liste dient nur der Übersichtlichkeit (von welchem Snapshot stammt der jeweilige Snapshot) – alle Snapshots sind unabhängig voneinander und können einzeln gelöscht werden. Es ist nicht notwendig diese vorher zu konsolidieren (kann unter umständen mehrere Stunden dauern) wie bei unserem Wettbewerb.

11. Virtuelle Maschinen klonen

eEVOS ist in der Lage eine vollständige Kopie Ihrer bestehenden VM in wenigen Sekunden herzustellen.

Klicken Sie dazu auf den Button “Klonen”

Geben Sie den neuen Namen für die VM

Neue VM erscheind in der Übersicht. Diese hat identische Einstellungen wie das Original. Die MAC Adressen von den virtuellen Netzwerkkarten und VNC Port werden sich ändern.

12. Virtuelle Maschinen anaysieren

Mit eEVOS können Sie die Nutzung der einzelnen VMs auf 2 verschiedene Arten überwachen.

Um zu sehen wie sich eine einzelne VM über Tage oder Wochen verhalten hat sind die graphische Statistiken die beste Wahl

Um diese Abzurufen klicken Sie auf “System Informationen” –> “Statistiken” –> “VM Statistiken”

Wählen Sie die VM welche Sie sehen möchten.

Die Grafiken zeigen die Informationen über

  • Arbeitsspeicher
  • CPU
  • Festplattenstatistiken
  • Netzwerkstatistiken

Die VMs lassen sich auch im laufenden Betrieb beobachten – klicken Sie dazu in der VM Übersicht auf “VM STATS”

Es werden die Werte der laufenden VMs von beiden Knoten angezeigt

13. Fremde Virtuelle Maschinen importieren (ESX, Hyper-V, Xen)

Import-Assistent sorgt für einen einfachen Umstieg. In wenigen Minuten können Sie Ihre Windows oder Linux VMs welche bis jetzt unter VMWare, Hyper-V oder Xen gelaufen sind, importieren und starten.

Die virtuellen Festplatten werden automatisch konvertiert und eine neue – hochverfügbare – VM wird daraus erstellt. eEVOS ist in der Lage alle gängige VM-Formate einfach uns schnell zu importieren.

Öffnen Sie dazu den VM Import Assistenten und klicken Sie auf “VM Importieren”

Wählen Sie die VM Datei welche Sie zuvor auf die Freigabe kopiert haben (in diesem Beispiel eine Hyper-V Windows 2008 Vorlage)

Wählen Sie die Grundeinstellung für die VM. Später können Sie alle Einstellungen in der VM Verwaltung noch besser anpassen (z.B. Netzwerk, CPUs, Festplatten etc.)

Paravirtuell ist immer die beste Wahl weil es die beste Performance bietet, nach der Konvertierung müssen dann die neu erstellte VM in der VM Verwaltung starten und die paravirtuelle Treiber im Geräte Manager installieren.

Danach kehren Sie in dieses Menü zurück und klicken auf den Knopf “virtio aktivieren” um die paravirtuellen Treiber für die neu importierte VM zu aktivieren.

Die Fortschrittsanzeige zeigt den Konvertierungsstatus

Nach erfolgreicher Konvertierung können Sie die VM in der VM Verwaltung sehen, editieren und starten. Wenn Sie die Option “paravirtuell” gewählt haben, starten Sie die VM und installieren Sie die Treiber (die Treiber finden auf der CD Sie innerhalb der VM).

Eine Anleitung finden Sie unter www.euronas.de/installation-von-paravirtuellen-treibern (beachten Sie den 2. Teil – Installation mit Geräte Manager)

[space height=”5″]

Nach erfolgreicher Treiberinstallation können Sie die paravirtuellen Treiber im VM Import Menü aktivieren.

14. Storage Empfehlungen für eEVOS

Laufwerke in einem Virtualisierung-Server müssen gleichzeitig mehrere Betriebssysteme und Anwendungen bedienen – deshalb ist Festplatten I/O ist für die Virtualisierung von enormer Wichtigkeit.

Hier die wichtigsten Tipps wie Sie die maximale Performance und Stabilität erzielen können.

Laufwerke
Für die beste Performance und Zuverlässigkeit empfehlen wir die Nutzung von Enterprise Laufwerke. Diese bieten die besten Antwortzeiten und IO. Besonders in geclusterten Umgebungen ist es wichtig, daß die Laufwerke zuverlässige Antwortzeiten liefern.

Desktop-Laufwerke sind zwar günstiger, können aber zu langsamen Antwortzeiten oder zu Abbrüchen der Server-Spiegelung führen.

SAS und SSD Laufwerke bieten die beste Performance. Hardware RAID mit integriertem Cache steigert ebenfalls die Performance.

IO Tunning der individuellen VMs

Mit eEVOS können Sie die Performance der einzelnen virtuellen Festplatten direkt bestimmen. Dies ist sehr nützliche Funktionalität um einzelne, weniger wichtige, VMs etwas zu bremsen und den wichtigen VMs mehr Leistung geben zu können.

In den Eigenschaften jeder VM finden Sie den Punkt “IO Tuning”

Storage IO Tunning

Alle wichtigen Einstellungen lassen sich definieren. Bitte beachten Sie, daß diese Werte von der Performance der einzelnen Laufwerke ebenfalls abhängt. Wenn beispielsweise ein Laufwerk nicht mehr als 100 MB/s liefern kann, bringt es wenig die VM auf 200 MB/s zu tunen.

Caching der virtuellen Laufwerke

Caching kann die Performance der einzelnen VMs deutlich steigern. Da die Daten im Arbeitsspeicher gecacht werden, kann es im extremfall beim Stromausfall zu Korruptionen oder Datenverlusten kommen.

Deshalb ist es ratsam die Risiken und Nutzen abzuwägen.

eEVOS bietet 3 Optionen – an diesem Beispiel sehen Sie die Unterschiede. Alle Benchmarks wurden mit der identischen VM auf dem identischen System durchgeführt – lediglich die Cache-Einstellung wurde geändert.

Writeback
Writeback liefert die beste Performance – allerdings hat es auch das höchste Risiko beim Stromausfall oder Crash.


Writethrough (Standard-Einstellung)
Es bietet gute Performane und hat viel geringeres Risiko beim Stromausfall oder Crash.


Kein Cachen
Die sicherste Option – bringt aber auch die geringste Performance.