Skip to main content

Erstellen eines Cluster Drives

Verwenden Sie dieses Verfahren, um ein neues Cluster-Laufwerk (Ceph-gestĂŒtzter Storage) in eEKAS zu erstellen. Das folgende Beispiel fĂŒhrt Sie durch die Erstellung eines Erasure-Coding-Laufwerks.

Bevor Sie mit der Erstellung eines Ceph-Cluster-Laufwerks beginnen

  • Legen Sie die Schutzmethode fest (Replikation oder Erasure Coding).
  • Legen Sie den Verwendungszweck fest (allgemeiner Storage fĂŒr SMB/NFS/iSCSI/NVMe‑oF oder S3).
  • Stellen Sie sicher, dass Sie auf jedem Knoten ĂŒber die gleiche Anzahl freier Festplatten verfĂŒgen – eEKAS erfordert eine ausgewogene Auswahl.

1) Klicken Sie auf „Cluster-Laufwerk erstellen“

Öffnen Sie „Cluster-Laufwerke“ in der BenutzeroberflĂ€che und wĂ€hlen Sie „Cluster-Laufwerk erstellen“, um den Assistenten zu starten.

image.png

2) WĂ€hlen Sie die Schutzmethode aus.

WĂ€hlen Sie „Replikation“ oder „Löschcodierung“.
WĂ€hlen Sie fĂŒr dieses Beispiel „Erasure Coding“.

Tipp: Wenn Sie sich nicht sicher sind, finden Sie unter „Replikation vs. Erasure Coding“ Vor- und Nachteile sowie Beispiele.

image.png


3) WĂ€hlen Sie den Zweck aus.

WĂ€hlen Sie Storage (SMB, NFS, iSCSI, NVMe‑oF) oder S3.

Hinweis: S3-Clusterlaufwerke erstellen automatisch alle erforderlichen Pools.

image.png

4) Benennen Sie das Laufwerk.

Geben Sie einen eindeutigen, beschreibenden Namen fĂŒr das Cluster-Laufwerk ein.

5) WÀhlen Sie die DatentrÀger auf jedem Knoten aus.

WÀhlen Sie die DatentrÀger pro Knoten aus und achten Sie darauf, dass Sie auf jedem Knoten die gleiche Anzahl auswÀhlen.
Sie können DatentrĂ€ger hinzufĂŒgen, indem Sie:

...sie auswĂ€hlen und auf „HinzufĂŒgen“ klicken oder

...auf jeden DatentrÀger doppelklicken.

Wichtig: Der Assistent erzwingt Symmetrie. Wenn die Anzahl zwischen den Knoten abweicht, werden Sie aufgefordert, dies anzupassen.

image.png


6) Metadatendisks auswÀhlen

Replikation: Die Auswahl von Metadatendisks ist optional, wird jedoch empfohlen.

Erasure Coding: Die Auswahl von Metadatendisks ist erforderlich. Der Assistent wechselt zur Seite „Metadatendisks“.

Tipp: Um eine optimale ReaktionsfÀhigkeit zu erzielen, speichern Sie Metadaten auf schnellen, zuverlÀssigen Medien wie SSD oder NVMe.

image.png

7) WĂ€hlen Sie die Fehlertoleranz.

Legen Sie den Redundanzgrad fĂŒr das Laufwerk fest (weitere Informationen und Anleitungen finden Sie im Artikel „Replikation vs. Erasure Coding“).

Zu jeder Option erhalten Sie auch Informationen zur geschÀtzten nutzbaren KapazitÀt.

Beispiele

Replikation: 3× Replikation (drei vollstĂ€ndige Kopien)

Erasure Coding: 5+2 (fĂŒnf Datenblöcke + zwei ParitĂ€tsblöcke)

Grundlagen zur KapazitÀt:

Nutzbare Replikation ≈ Rohdaten / Kopien (z. B. 3× → ~33 %).

Nutzbare Löschcodierung ≈ k / (k+m) (z. B. 5+2 → ~71 %).

Die Mindestanzahl an Festplatten muss dem ausgewĂ€hlten Profil entsprechen oder dieses ĂŒbersteigen.

image.png



8) ÜberprĂŒfen Sie die Zusammenfassung

Auf der Zusammenfassungsseite werden folgende Informationen angezeigt:

  • Schutzmethode und Fehlertoleranzprofil
  • Zweck und resultierendes Pool-Layout (Einzel- oder Mehrfach-Pool)
  • AusgewĂ€hlte Daten- und Metadatenfestplatten (pro Knoten)
  • GeschĂ€tzte nutzbare KapazitĂ€t

image.png


Wenn alles korrekt aussieht, klicken Sie auf „Erstellen“, um das Cluster-Laufwerk bereitzustellen.

Fehlerbehebung und Tipps

Unausgewogene Auswahl: Stellen Sie sicher, dass jeder Knoten die gleiche Anzahl ausgewÀhlter Festplatten hat.

Leistungsoptimierung: Verwenden Sie Replikation fĂŒr Workloads mit geringer Latenz und hoher IOPS; verwenden Sie Erasure Coding fĂŒr große, kapazitĂ€tsorientierte DatensĂ€tze (z. B. S3, Archive).