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Netzwerk Verwaltung

Das Netzwerkmanagement von eEKAS bietet eine zentrale und intuitive Oberfläche zur Konfiguration und Überwachung aller Netzwerkschnittstellen und Verbindungen im gesamten Cluster. In einer Ceph-basierten Hochverfügbarkeitsumgebung ist eine sauber strukturierte und zuverlässige Netzwerkinfrastruktur entscheidend für Performance, Stabilität und unterbrechungsfreien Betrieb.

Administratoren können Netzwerkeinstellungen anpassen und analysieren, ohne laufende Dienste zu beeinträchtigen.

Netzwerkarchitektur und Anforderungen

Für einen stabilen Betrieb benötigt eEKAS mindestens zwei logisch getrennte Netzwerke, die jeweils klar definierte Aufgaben erfüllen.

Cluster- / internes Kommunikationsnetzwerk: Dieses Netzwerk dient der Knotenkommunikation, Clusterkoordination und Heartbeat-Überwachung. Es ermöglicht eine schnelle Fehlererkennung und automatisches Failover.

Ceph-Storage-Netzwerk: Dieses Netzwerk wird für Replikation, Recovery und Rebalancing zwischen den Knoten verwendet. Die Trennung vom Client-Traffic sorgt für stabile Performance auch bei Wiederherstellungsprozessen.

Zusätzlich werden in der Regel ein oder mehrere Client-Netzwerke für SMB, NFS, iSCSI, NVMe-oF und S3 konfiguriert.

IP Groups und Client-Zugriff

Für Block- und File-Dienste verwendet eEKAS IP Groups. Diese logischen IP-Zusammenfassungen können dynamisch zwischen Knoten verschoben werden und gewährleisten unterbrechungsfreien Zugriff bei Wartung oder Fehlerfällen.

Netzwerk-Bandbreitenanforderungen

  • Minimum: 10 GbE – kleine Cluster oder Testumgebungen
  • Empfohlen: 25 / 40 GbE – produktive Enterprise-Umgebungen
  • Best Practice: 100 GbE oder höher – große, leistungsintensive Cluster

Vergleich der Netzwerkbandbreiten

Stufe Bandbreite Einsatzbereich Auswirkung
Minimum 10 GbE Test, kleine Umgebungen Längere Rebuild-Zeiten
Empfohlen 25 / 40 GbE Produktivbetrieb Stabile Performance
Best Practice 100 GbE+ Große Cluster Minimale Auswirkungen bei Fehlern